10 Tricks wie Du neue Ideen für Deinen Blog bekommst

Schreibblockade? Keine Ideen? Keine Ahnung worüber Du in Deinem Blog schreiben sollst? Kein Problem! Natürlich musst Du für Deinen Blog regelmäßig hochwertige Inhalte erzeugen, dabei können einem schon mal die Ideen ausgehen. Aber mit diesen zehn Tipps und Tricks wird dieses Problem schon bald zu Deiner Vergangenheit gehören.

Wie finde ich Ideen für meinen Blog Artikel?

Eigentlich schwirren uns immer und überall Ideen im Kopf herum. Aber oft sind sie viel zu schnell wieder verschwunden, als dass wir nach ihnen hätten greifen können. Manchmal herrscht aber auch eine gähnende Leere in unserem Kopf und wir wissen einfach nicht weiter. Sicherlich kennst Du das. Damit wir im entscheidenden Moment nicht ohne eine gute Idee für einen Blog Artikel da stehen: Hier zehn Tipps und Tricks, wie Du der Schreibblockade ein Schnippchen schlagen kannst.

1. Blog Ideen notieren

Oft kommen uns die Ideen zu den unpassendsten Momenten und in den blödesten Situationen. Vielleicht bist Du auch schon einmal mitten in der Nacht aufgewacht mit DER Idee in Deinem Kopf. Und wahrscheinlich hast Du Dich wieder hingelegt und gedacht: Diese Idee ist so gut, die vergesse ich nicht mehr. Am nächsten Morgen hast Du möglicherweise nicht einmal mehr gewusst, dass Du eine Idee hattest. Aber was hilft?

Ganz einfach: das klassische Notizbuch! Du kannst auch eine App auf Deinem Smartphone nutzen, oder was immer Dir lieber ist. Aber der Punkt ist: Du musst immer etwas bei Dir tragen, auf dem Du Deine Ideen festhalten kannst. Am besten führst Du eine Liste mit allen möglichen Ideen für Blog-Artikel, die Dir so einfallen. Wenn Du dann einen Artikel für Deinen Blog schreiben musst und Dein Kopf plötzlich ganz leer wird, schaust Du einfach in Deine Liste und schon findest Du ein Thema über das Du schreiben kannst. So ein Puffer an Themenideen für Blog Artikel ist ein wahrer Schatz und Du solltest gut darauf achtgeben.

2. Durch das Lesen zum Schreiben von Blog Artikeln

Um irgendetwas schreiben zu können brauchen wir Informationen, Input, irgendetwas, das sich zu einer guten Idee in unseren Hirnwindungen zusammenbrauen kann. Damit es uns nicht an diesem Input fehlt empfiehlt es sich, viel zu lesen.

Zunächst einmal ist dabei alles was Du liest schon einmal gut. Selbst wenn es nichts mit dem Thema Deines Blogs zu tun hat, fallen Dir vielleicht genau deswegen tolle neue Ideen ein oder Du entdeckst Verbindungen, die Dir zuvor unbekannt waren.

Allerdings ist es natürlich zu empfehlen, Dinge zu lesen, die auch etwas mit Deinem Thema zu tun haben. Schreibst Du Deinen Blog über ein Thema mit dem Du Dich auch beruflich auseinandersetzt, kannst Du durch das Lesen auch Deine Kompetenzen und Dein Wissen im Beruf verbessern. Darüber hinaus stellt das Gelesene eine super Quelle für Inspirationen dar. Am besten liest Du viele verschiedene Dinge, wie Artikel aus anderen Blogs, Newsletter, Fachzeitschriften, Fachbücher und vieles mehr. Gerade wenn Du auf einem fremden Blog unterwegs bist überleg Dir, ob die Themen in den Artikeln vollständig behandelt werden oder ob Fragen offenbleiben. Gibt es Aspekte, die Du anders herausstellen würdest? Schon kommen die ersten Ideen für Deine eigenen Artikel.

3. Auf das Wissen anderer zurückreifen

Manche würden es vielleicht als Diebstahl bezeichnen, aber ganz ehrlich: Wir können das Rad nicht immer neu erfinden. Das meiste ist schon irgendwann und irgendwo einmal niedergeschrieben worden und gerade heute in Zeiten des Internets gibt es kaum etwas, zu dem keine Informationen zu finden sind. Warum sollten wir diese Informationen also nicht nutzen?

Wenn Du auf der Suche nach Ideen für Deinen nächsten Blogbeitrag bist, schau Dir doch einmal an, welche Artikel und Themen bei Deinen Mitbewerbern gut angenommen werden oder wirf einen Blick auf das, was Du liest.

Natürlich sollst Du nicht einfach irgendetwas abschreiben, das würde Duplicate Content ergeben, was Suchmaschinen gar nicht mögen. Schließlich würdest Du das auch nicht wollen. Aber wir können auf den Artikeln, Beiträgen und Informationen von anderen durchaus aufbauen. Du könntest zum Beispiel einen Artikel der sich allgemein mit einer Thematik befasst auf Deinen Themenbereich übertragen. Oder Du reagierst auf einen Artikel mit einem eigenen. Hat Dir der Inhalt nicht gefallen, bist Du der Meinung das Thema wurde nicht richtig dargestellt? Dann schreibe darüber. Verlinke den Artikel, zitiere daraus und mache Deinen Standpunkt dazu deutlich. Aber Vorsicht, daraus kann eine Diskussion mit einer unvorhersehbaren Eigendynamik erwachsen.

Du kannst natürlich auch einfach das Thema als Grundlage nehmen, ganz normal darüber schreiben oder Du tust, was wir alle irgendwann machen: Du sammelst und sortierst die Inhalte die Du im Netz und auf anderen Blogs zu dem Thema finden kannst, suchst die wichtigsten und besten Punkte heraus und fasst das Thema in Deiner ganz eigenen Art und Weise zusammen.

4. Wer fragt, der bekommt neue Ideen für seinen Blog

Überleg Dir gut, für wen Du Deinen Blog schreibst. Wer ist Deine Zielgruppe? Welche Fragen stellen sie sich? Welche Probleme beschäftigen sie? Worauf legen Deine Leser wert?

Das alles sind Fragen, die Du dir zunächst einmal selber beantworten kannst. Aber es lohnt sich auch, den direkten Kontakt zu Deinen Lesern zu suchen, wenn es darum geht, auf Ideen für neue Artikel in Deinem Blog zu kommen.

Zunächst einmal solltest Du sowieso möglichst viel mit Deinen Lesern interagieren. Dadurch bekommst Du nicht nur interessante Informationen über die wir gleich noch sprechen, sondern vergrößerst auch Deine Chance, weiterempfohlen zu werden. Antworte auf Mails und Kommentare. Stelle Deinen Lesern am Ende Deiner Artikel auffordernde Fragen und nutze die Sozialen Medien. Wie Du etwa auf Instagram mehr Follower und damit potenzielle Leser bekommst, erfährst Du hier.

Aber zurück zu unseren Ideen für den Blog. Da Du für Deine Leser schreibst ist es auch interessant zu wissen, was sie lesen möchten. Um das herauszufinden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst sie zum einen direkt fragen. Vielleicht durch eine Aufforderung am Ende des Artikels oder mit einer Umfrage in den Sozialen Medien. Aber auch ohne diese Aufforderung kannst Du in den Kommentaren zu Deinen Artikeln erste Anhaltspunkte darüber finden, welche Fragen und Themen Deine Leser beschäftigen.

Wenn Dein Blog eine eigene Suchfunktion hat, könntest Du auch mit dem WordPress Plugin »Search Meter« herausfinden welche Suchanfragen gestellt wurden. Findest Du dabei Anfragen die ohne ein Ergebnis bleiben, hast Du bereits ein Thema gefunden über das Du in Deinem Blog als nächstes schreiben kannst.

Aber nicht nur Deine Leser, auch Du selbst und Deine Arbeitskollegen können Dir helfen, Ideen für Deinen Blog zu finden. Notiere Dir die Dinge, die Du selber mit Suchmaschinen suchst oder die Fragen, die Deine Arbeitskollegen haben. Wenn Du oder Deine Kollegen eine Frage haben oder nach etwas suchen, werden das wahrscheinlich noch mehr Leute tun. Achte aber darauf, dass diese Anfragen auch zum Blogthema passen. Hier kannst Du auch Google Suggest nutzen oder Ubersuggest (das ist ein Keywordtool von Neil Patel).

Zuletzt kannst Du auch mit Leuten sprechen die noch Anfänger auf dem Gebiet sind über das Du schreibst. Sobald man selber Erfahrungen sammelt und mit seinen Fähigkeiten weiter voran geht, verliert man automatisch die Fragen und Probleme aus den Augen, die einen selber noch zu Beginn beschäftigt haben. Also frag ruhig Anfänger nach ihren Sorgen und Nöten und Du wirst sicherlich ergiebige neue Ideen für Deinen Blog bekommen.

5. Nutz das Internet, um neue Ideen zu bekommen

Wir hatten es schon kurz angesprochen, das Internet ist ein schier unendlicher Schatz an Informationen und Möglichkeiten Informationen zu generieren. Dadurch, dass wir andere Blogs und Artikel lesen, greifen wir schon auf dieses Wissen zu. Aber das Internet kann Dir auch helfen, Trends in Deinem Bereich ausfindig zu machen. In Foren und Sozialen Medien kannst Du herausfinden was Deine Zielgruppe bewegt und welche Fragen sie sich stellen. Aber das Internet kann noch viel mehr.

Vielleicht hast Du bereits ein Schlagwort, ein grobes Themengebiet über das Du in Deinem Blog schreiben möchtest, aber Du weißt noch nicht genau worum es gehen soll oder welche Bereiche wirklich gesucht werden. Auch dafür bietet Dir das Internet eine Hilfe an. Keyword-Research-Tools wie beispielsweise AnswerThePublic geben einen Überblick über alle möglichen Suchanfragen, die im Zusammenhang mit einem bestimmten Keyword bei Google gestellt wurden. Es ist also eine vollständige Übersicht der Suchvorschläge, die Dir Google auch so anbietet. Mit Hilfe solcher Tools kannst Du auch das Suchvolumen einer Anfrage oder eines Keywords überprüfen und so feststellen ob es sich lohnt, einen Artikel darüber zu schreiben. Oft bieten diese Tools auch noch weitere Vorschläge, was in dem Zusammenhang noch gesucht worden ist.

Neben diesen Keyword-Research-Tools kannst Du auch Suchmaschinen für Content, wie etwa Buzzsumo verwenden. Diese Suchmaschine gibt Dir eine Liste von Blog Artikeln in denen es um Deinen Suchbegriff geht. Diese Liste ist bereits nach Beliebtheit sortiert und bietet Dir einen guten Ausgangspunkt, um selber Ideen zu entwickeln.

6. Alte Blog Artikel recyclen

Wenn Du schon eine Reihe von Artikeln geschrieben hast, ist das Recycling von alten Artikeln eine gute Idee neue Inhalte in Deinen Blog zu stellen, auch wenn Du gerade wenig Zeit hast oder Dir die Ideen ausbleiben.

Ältere Artikel entsprechen vielleicht nicht mehr Deinen oder den Erwartungen Deiner Leser, vielleicht sind sie auch so veraltet, dass sie von Suchmaschinen nicht mehr gefunden werden. Gerade wenn die Artikel damals gut angenommen wurden, lohnt sich eine Überarbeitung.

Erfolgreiche Artikel können auch erweitert werden oder Du nimmst Sie als Inspirationsquelle für neue Artikel, die sich vielleicht auf diesen alten Beitrag beziehen.

Wenn Du viele gute Artikel hast und wirklich schnell eine Idee für einen neuen Blogbeitrag brauchst, denk doch einmal über einen Best-Of Artikel nach, in dem Du kurz Deine liebsten, besten oder erfolgreichsten Artikel vorstellst und zu ihnen verlinkst.

7. Geschichten erzählen

Denk auf der Suche nach neuen Ideen für Deinen Blog doch auch mal über Dein eigenes Leben nach. Gibt es Erfahrungen die Du gesammelt hast und die vielleicht auch für Deine Leser interessant wären? Welche Fehler sind Dir passiert und was konntest Du daraus lernen? 

Wenn Du Geschichten hast, erzähl sie ruhig! Leser lieben gute Geschichten. Mehr über Storytelling erfährst Du in diesem Beitrag.

Wenn Dir selber nichts Bedeutendes passiert ist, schau bei anderen. Erzähle eine Erfolgsgeschichte und analysiere sie. Gib Deinen Lesern Tipps, wie es das auch schaffen können. Oder erzähle von Fehlern die andere gemacht haben und wie sie zu vermeiden sind.

8. Trainiere Dein Ideen-Zentrum

Je öfter wir Ideen generieren, desto leichter fällt es uns. Die Sache mit den Ideen ist tatsächlich ein bisschen so wie mit den Muskeln. Ein Muskel, der nicht oft benutzt wird, verkümmert. Wenn wir ihn dann brauchen lässt er uns schnell im Stich. Trainieren wir den Muskel jedoch regelmäßig, bleibt er fit und wir können uns jederzeit auf ihn verlassen.

Auch die Fähigkeit, Ideen zu haben können wir so trainieren. Notieren wir uns pro Tag zehn spannende und neue Ideen reicht das aus, um nachhaltigen Einfluss auf unser Ideen-Zentrum zu nehmen. Natürlich fällt es nicht immer leicht, gerade am Anfang wollen die Ideen oft auf sich warten lassen. Aber zum Glück gibt es auch hier ein paar Hilfsmittel in Form von Kreativitätstechniken wie der MindMap, mit deren Hilfe wir zum Beispiel schnell neue Ideen zu einem alten Artikelthema bekommen können.

9. Schreibe über aktuelles und kontroverses

Vielleicht findet sich ja ein toller neuer Trend über den Du Deinen Artikel schreiben kannst oder in Deinem Bereich hat es eine neue Entwicklung gegeben über die Du berichten kannst. Möglicherweise gibt es aber auch Themen zu Deinem Bereich, bei denen es unter der Oberfläche brodelt. Kontroverse Themen ziehen oft Aufmerksamkeit auf sich und bieten viel Stoff, um darüber zu schreiben. Du solltest aber vorsichtig sein, wie Du Dich dazu positionierst. Kontroverse Themen können zum Beispiel Dinge sein, über die sich niemand traut zu sprechen. Aber auch Sachverhalte zu denen fast jeder eine andere Meinung hat oder Themen die die Zukunft betreffen. Wenn Du auf der Suche nach einer Idee bist und Dich mit kontroversen Themen beschäftigst, versuche daran zu denken, dass Du Deiner eigenen Einstellung treu bleiben solltest. Etwas zu schreiben, nur um zu provozieren weckt vielleicht Aufmerksamkeit, kann Dir und Deinem Blog aber auch langfristig schaden.

10. Lass die Seele baumeln

Bisher ging es viel darum, Informationen in sich aufzunehmen, Inspiration zu finden oder auf die Arbeit anderer zurückzugreifen. So oder so wird sich Dein Kopf nach und nach mit immer mehr Wissen füllen und Du hast vielleicht auch schon mehrere Ideen gehabt. Die wirklich guten Ideen brauchen aber oft eine Weile, um sich zu formen. All das Wissen, das Du aufgenommen hast, wirbelt in Deinem Kopf durcheinander und muss sich erst setzten. Und dann ist er plötzlich da – der Geistesblitz. Und damit sind wir wieder bei dem Notizbuch und am Anfang unseres Beitrages. Diese tollen Ideen kommen uns ja meistens in unpassenden Augenblicken, weil das Unterbewusstsein sie verarbeiten muss. Also warum verschaffst Du Deinem Geist nicht einfach die nötige Ruhe, um auf eine super Idee zu kommen. Tu einfach mal nichts! Entspanne Deinen Geist.

Ein Ortswechsel bringt uns neue Eindrücke, ein Spaziergang kann die Kreativität um bis zu 60 % steigern und die Seele baumeln zu lassen tut manchmal einfach gut. Und wenn wir uns zu sehr den Kopf darüber zerbrochen haben, worüber Du und ich nun den nächsten Artikel schreiben, brauchen wir einfach mal eine Auszeit, damit hinterher die Ideen wieder sprudeln. Bei einem Blog der ständig Nachschub an Artikeln braucht, ist es aber gar nicht so einfach, sich eine Auszeit zu gönnen. Möchtest Du trotzdem mal ein wenig Abstand zu dem ständigen Grübeln nach Ideen, dann such Dir einen Gastautor, der für eine kurze Weile das Ideensuchen und Artikelschreiben für Dich übernimmt.

1001 verschiedene Artikelformen für Deinen Blog

Das war jetzt viel darüber, wie Du auf neue Ideen kommen kannst. Manchmal hat man aber schon eine Idee und weiß einfach nicht, wie man sie am besten zu Papier bringt oder in welcher Form sie sich am besten macht. Damit Du einen kleinen Überblick bekommst, hier eine kurze Liste verschiedener Artikelformen – und nein, es sind nicht 1001.

  • Die Anleitung oder der »Wie du…«-Artikel
  • Die Liste oder »XX Tipps für…«
  • Die Bestenliste
  • Die Checkliste
  • Das Freebie oder »Darum solltest Du es runterladen«
  • Die Hintergrundinformationen oder »Geschichten aus dem Leben«
  • Die Begriffserklärung
  • Das Aufräumen mit Vorurteilen
  • Die Reviews oder »Kennst Du schon mein Lieblingsbuch?«
  • Das Interview
  • Die Umfrage
  • Der Artikel hinter den Kulissen
  • Die Erfolgsgeschichte oder »Wie auch du…«
  • Die FAQ- und SAQ-Artikel oder »Fragen, die gestellt wurden oder gestellt werden sollten«
  • Die Artikelserie oder »Ein Thema fünf Artikel«
  • Der Best-Of Artikel

So viel zu der kleinen Liste mit möglichen Artikelformen. Wir hoffen Deine Schreibblockade hat sich gelöst und Du findest viele neue Ideen.

 

 

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