7 Punkte für eine professionelle Webseite, die Kunden lieben werden

7 Punkte für eine professionelle Webseite, die Kunden lieben werden

Wenn ich an unsere erste »professionelle Webseite« zurückdenke, als wir Blacklime gegründet haben, muss ich schmunzeln. Wir haben uns so viele Gedanken gemacht, über das Design und tolle Funktionen. Wir haben ein Feature eingebaut, das die Seite in grünes oder schwarzes Design umschalten konnte. Eine nette Spielerei, die absolut keinen Zweck erfüllt, denn eine professionelle Webseite hängt nicht maßgeblich von einem aufwändigen Design ab. Eine gute Webseite löst ein Problem des Nutzers und das auf eine benutzerfreundliche Art. Wir haben für Dich die wichtigsten Punkte für Deine professionelle Webseite zusammengefasst:

 

1. Branding ist der erste Schritt zu einer professionellen Webseite

Der erste große Stolperstein kommt direkt am Anfang. Bevor Du überhaupt an das Thema Webseite gehst, brauchst Du ein klar definiertes Branding und damit meine ich nicht ein Logo, eine Visitenkarte und einen Briefkopf. Es geht wirklich um die Seele Deines Unternehmens. Dazu gehört sowohl die Vision als auch die Mission und Positionierung Deines Unternehmens. Daraus ergibt sich dann das Corporate Design, wie Logo und Geschäftsausstattung und die gesamte Kommunikation. Mehr dazu findest Du in dem Beitrag Markenstrategie.

 

2. Inhalte einer guten Webseite

Das Herzstück einer hervorragenden Internetpräsenz sind gute Inhalte, die dem User schnell die notwendigen Informationen präsentieren und Mehrwert bringen.
Aus meiner Erfahrung, weiß ich, dass Kunden sich schwer tun mit den Inhalten. Oft wird entweder zu wenig gemacht oder viel zu viel. Dabei ist es gar nicht so kompliziert. Überleg Dir, welche Nutzer Deine Seite besuchen und schreibe auf nach was sie suchen. Lass Dich dabei auch von anderen Seiten inspirieren (bitte nicht kopieren).

Es kann ungefägr so aussehen: In der Regel nutzt Du z. B. die Startseite, um deine Positionierung darzustellen. Im oberen Bereich (above the fold; das ist der Bereich in der ersten Sektion, wenn du eine Seite besuchst und noch nicht gescrollt hast). Danach folgt  eine kurze Vorstellung zu Deinem Unternehmen. Wichtig ist, dass Deine Leistungen auf der Startseite deutlich werden, nicht im Detail, aber grob.

Für die Vertrauensbildung sind Referenzen klasse, direkt als Arbeitsproben oder nur als Teaser mit Link zu einem Menüpunkt. Auch Kundenstimmen sind super auf der Startseite. Das weckt noch mehr Vertrauen. Zu guter Letzt darfst Du den Call-to-Action-Button nicht vergessen. Das ist der Button, der den Kontakt herstellt, entweder für ein Erstgespräch oder direkt als Option ein Angebot einzuholen.

Wenn Du einen Corporate Blog betreibst, so kann auch dieser auf der Startseite erste Beiträge anzeigen.

Alle Inhalte, die auf der Startseite vorkommen, dürfen auf Unterseiten gern vertieft werden.

Inspiration für Inhalte einer Webseite:

– Team, Portfolio
– Use-Cases, Referenzen
– Kundenstimmen- oder Meinungen
– Aktuelles oder Blog
– Leistungen
– Branchen
– Downloadbereich
– Mitarbeiterbereich
– Karriere
– Lexikon
– Formulare
– Vlog
– Galerie
– Methoden
– FAQ
– Anleitungen
– Events

Wichtig für eine rechtlich einwandfreie Webseite ist der Datenschutzhinweis und das Impressum.

 

3. Gute Fotos und Grafiken

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der die professionelle Webseite lebendig und anschaulich macht: Fotos und Grafiken. Gute Fotos und Grafiken sind die Basis für ein hervorragendes Design. Sie dienen als Eyecatcher, zur Kommunikation von Botschaften, aber auch als Vertrauensbildung. Dabei ist es am besten, wenn Du wirklich Dich und Dein Team zeigst. Manche Kunden scheuen sich davor, weil sie Bedenken haben, dass sie unsympathisch wirken könnten, aber es ist viel abschreckender, wenn unpersönliche Stockfotos mit Models genutzt werden, die womöglich auch noch auf anderen Seiten für eine Fußpilzkampagne verwendet werden. Realistische Fotos von Mitarbeitern wirken dagegen nahbar und freundlich.

Und bitte gib ein paar Euro mehr aus und engagiere einen guten Fotografen. Mach nicht den Fehler und mach selbst Fotos z. B. vor einer Raufasertapete mit schlechtem Licht mit einem iPhone 1. 

Bietet Dein Unternehmen komplexere Dienstleistungen oder erklärungsbedürftige Produkte an, dann lass Dir Grafiken erstellen. Das spart Dir nicht nur Text, den Du schreiben musst. Es hilft Dir auch, deine Arbeit einfach zu erklären. Darüber hinaus funktionieren Grafiken super als Eyecatcher.

 

4. Gut formulierte Texte, die für Menschen und Suchmaschinen funktionieren

Mich schaudert es immer wieder, wenn ich auf Webseiten die Begrüßung lese: »Herzlich Willkommen auf unserer Homepage!« Furchtbar! Aus mehreren Gründen: Erstens diese Phrase gibt es bestimmt Millionen Mal und jeder sieht sofort, dass hier kein Engagement oder nur ein Funken Kreativität hineingeflossen ist. Zweitens: Das ist der erste Satz den User lesen. Hier muss der USP des Unternehmens stehen. Hier muss klar werden, wie das Problem des Nutzers gelöst werden kann. Drittens: Das ist der Satz der elementar ist für die Suchmaschinen-Optimierung. Viertens: Ein Profi sagt niemals zu einer Website: »Homepage«. Falls Du diesen Begriff nutz, lösche ihn aus Deinem Vokabular.

Meistens zieht sich dann eine lieblose Ansprache durch die gesamte Webseite durch, wie ein Monolog oder noch schlimmer eine Lobeshymne an sein Unternehmen, am besten noch im Fachjargon, um seriös zu klingen. Das möchte doch niemand lesen, das begeistert nicht und überzeugt nicht. Ich als Kunde will wissen, welchen Nutzen ein Unternehmen für mich bringt und nicht, wie toll es sich selbst findet. Investiere wirklich Hirnschmalz in die Texte Deiner Webseite. Es lohnt sich! 

 

5. Eine gute Usability macht Seitenbesucher glücklich

Niemand möchte 10 Minuten suchen müssen, um einen Kontakt zu finden oder die Leistungen eines Unternehmens zu ermitteln. Das muss schnell gehen. Deshalb sollten wichtige Punkte wie Kontakt, Leistungen, Referenzen und Team schnell erreichbar sein. Es macht nichts, wenn Links mehrfach auftauchen, z. B. zum Kontakt. Jemand der die Webseite nicht kennt, der sieht nicht sofort, wo er Informationen findet.

Achte darauf, dass wichtige Elemente hervorgehoben sind, z. B. ein Link zu Deinem Angebot oder auch wichtige Hinweise in Texten.

 

6. Einwandfreie Funktionalität und ein SSL-Zertifikat

Eigentlich liegt es auf der Hand, dass eine gute Webseite einwandfrei läuft. Dazu gehört eine schnelle Ladegeschwindigkeit, sowie korrekte Verlinkungen, einwandfreie Formulare. Falls weitere Funktionen existieren, wie Social Media Share Buttons oder Options sollten auch diese funktionieren. Ich sehe immer noch häufig Fehler, die sich leicht vermeiden lassen, wie z. B. riesige Bilder (reduzieren die Ladegeschwindigkeit), Spaghetti-Code (unnötige Formatierungen des HTML-Codes), tote Links und vieles mehr. Lass Deine Seite am besten von Mitarbeitern oder anderen Freiwilligen testen oder nutze das Tool Hotja (Link: https://www.hotjar.com/). Damit kannst Du die Userinteraktionen aufnehmen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das SSL-Zertifikat (Sicherheits-Zertifikat einer Webseite, dass die Verbindung verschlüsselt. Erkennbar an dem grünen Schloss in der URL). Das ist inzwischen Webstandard und wirkt sich auch negativ auf das Ranking aus, wenn es nicht vorhanden ist.

 

7. Must-have Responsive Webdesign:

Inzwischen sind Seiten, die nicht responsive sind, also deren Ansichten sich nicht an mobile Geräte, wie Smartphones oder Tablets anpassen, seltener geworden. Aber es gibt sie immer noch. Oft verlassen User solche Seiten ziemlich schnell wieder, wenn die Webseiten überhaupt noch in den oberen Suchergebnissen auftauchen, um geklickt zu werden, denn Google straft solche Seiten inzwischen ab.

Das war nun ein kleiner Überblick über die wichtigsten Punkte für eine professionelle Webseite. Wir sind übrigens auch gerade dabei unsere Seite zu relaunchen. Anfang 2019 gibt es sowohl ein neues Design als auch eine neue Struktur. Ich freu mich drauf.

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